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Bobath-Konzept

Dr. h.c. Berta Bobath (1907 – 1991), sie war Gymnastiklehrerin und Physiotherapeutin, und ihr Ehemann Dr. Karel Bobath (1906 – 1991), er arbeitete als Neurologe und Psychiater, haben dieses Konzept entwickelt.

Das Konzept wurde 1943 in London erarbeitet und zunächst für Kinder entwickelt. Später wurde es für Erwachsene mit neurologischen Erkrankungen erweitert. Es basiert auf der neurophysiologischen Entwicklung des Menschen und ist ein ganztägiges Therapieprogramm, bei dem Alltagssituationen auf den Patienten und seine Bedürfnisse ausgerichtet werden (z.B. Stellung des Bettes, Lagerung verschiedener Körperteile etc.)

Das Konzept beinhaltet:

  • Optische, akustische, taktile Stimulation
  • Gleichgewichtstraining
  • Propriozeptorentraining (Training der Muskeln, Bänder und Gelenke)

Zielgruppe sind Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose, intrazerebraler Blutung, Schädel-Hirn-Trauma, Erkrankungen des Rückenmarks, Enzephalitis, Hirntumoren, Morbus Parkinson und peripheren Nervenschädigungen.

Ziele:

  • Vermeidung bzw. Hemmung von Spastik und Wiederherstellung einer angepassten Muskelspannung
  • Anbahnung normaler, beidseitiger Bewegungsabläufe
  • Vermeidung eines ausweichenden Fehleinsatzes der nicht betroffenen Seite
  • Normalisierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt
  • Anbahnung normaler Gesichts-, Mund-, Zungen- und Schlundmotorik
  • Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL-Training=Activities of daily living)
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