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NIA

Liebe Patienten,

heute möchte ich Ihnen einen Einblick in ein Konzept ermöglichen, welches mir sehr am Herzen liegt.

NIA ist ein Bewegungskonzept, welches 1983 von Debbie und Carlos Rosas in Oregon (USA) entwickelt wurde. Die Idee, östliche und westliche Bewegungsformen, Konzepte und Philosophien zusammenzufügen, ließ ein einzigartiges Programm entstehen. NIA enthält neun klassische Bewegungsformen: drei Tanzformen, drei Kampfkünste und drei Heilkünste. Insgesamt beinhaltet es 52 verschiedene Bewegungen (moves).

Der Körper wird entsprechend seines „Designs“ und seiner Funktion eingesetzt und in Balance gebracht. Wohlfühlen und Freude an der Musik und der Bewegung stehen im Vordergrund, es gibt keinen Leistungsdruck.

NIA eignet sich für jedes Alter und fast jeden Fitnesszustand und Körpertyp. Es lässt sich für alle Menschen mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen leicht adaptieren. Als zertifizierter NIA-Teacher und Ergotherapeutin wende ich NIA seit über fünf Jahren bei Senioren/-innen hauptsächlich im Sitzen an. Unter Beachtung der entsprechendenKrankheitsbilder setze ich z.B. Finger- und Fußtechniken ein, um ihre Muskeln und Gelenke zu trainieren. Die Motorik soll erhalten und wenn möglich verbessert werden. Es kommt nicht nur speziell ausgesuchte Musik zum Einsatz, die die Bewegungsabläufe unterstützt, zusätzlich werden verbal BIlder vermittelt, um die Bewegungen besser umsetzen zu können.

Ihre Ellen Meier

Liebe Patienten,

seit Herbst 2016 bieten wir Ihnen und Ihren Kindern ein neues Aufmerksamkeitstraining an.

Ziele:

Es dient dem Training von geteilter und fokussierter Aufmerksamkeit und der Daueraufmerksamkeit. Das bedeutet praktisch für die Kinder im Alltag

  • Ich kann zuhören und gleichzeitig ein Tafelbild abschreiben.
  • Ich kann bei meiner Aufgabe bleiben und lasse mich nicht vom Nachbarn ablenken
  • Ich kann über eine längere Zeit konstant dem Unterricht folgen.
  • Ich kann mich selbst organisieren und Aufgaben planen und beenden.
  • Ich kann abwarten, zuhören, anfeuern, relevante Fragen stellen, ruhig sitzen bleiben etc.

Inhalt:

Dieses Training wird in einer Gruppe von 4 Kindern und 2 Therapeuten durchgeführt.

Es dauert ca. eine Stunde und wird bei uns in der Praxis montags oder donnerstags abends ca. 17/18Uhr starten.

In jeder Sitzung werden bis zu vier Aufgaben mit unterschiedlicher Aufmerksamkeitsanforderung und mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad durchgeführt. Alle Aufgaben sind intermodal (z.B. visuell, auditiv, motorisch, Gedächtnis fordernd) angelegt, d.h. es werden verschiedene neuronale Netze der Aufmerksamkeit angesprochen.

Abschließend gibt es immer eine Hausaufgabe, den sogenannten „Geheimauftrag“, der bis zur nächsten Einheit erledigt werden muss. Jeder Versuch zähltJ! So lernen die Kinder, das Gelernte in den Alltag zu übertragen!

Die Kinder sammeln in jeder Therapie Punkte, wodurch das Sozialverhalten, das Arbeitsverhalten und die Motivation gefördert werden.

Aber die Kinder lernen auch Verantwortung zu übernehmen, in dem SIE dafür verantwortlich sind, sich z.B. abzumelden, wenn sie krank sind.

  • 25 Sitzungen à 60 Minuten
  • 5 Sitzungen Testung vor und nach dem Programm/individuelle Elterngespräche
  • 15 Sitzungen Programm
  • 5 Sitzungen Elterntraining

Empfehlung:

  • Kinder zwischen 7 und 14 Jahren
  • Kinder mit einer Aufmerksamkeitsproblematik, bei normaler Intelligenz
  • Kinder mit LRS oder Dyskalkulie, u.U. ist hier eine leichte Modifikation nötig
  • Kinder mit leichter Hyperaktivität, das Programm kann auch während oder nach Medikation durchgeführt werden
  • Die Gruppenkonstellation wird im Rahmen dieses Trainings nicht mehr geändert!

Haben wir Ihr Interesse geweckt?  Dann rufen Sie uns an! So haben wir die Möglichkeit, verschiedene Gruppen zu organisieren und können Ihnen genauere Auskunft über den Start des Trainings geben. Erst dann kann der Kinderarzt Ihnen eine für das Training korrekte Verordnung ausstellen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Praxisteam.

Liebe Patienten,

kennen Sie das auch: Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkungen im Schulter-/Nackenbereich, Schwindel, Übelkeit, Tinitus oder Sehstörungen?

Die Ursachen für diese Problematiken können sehr breit gefächert sein. Es ist aber gut möglich, dass die Ursachen in verhärteten oder verkürzten Muskeln liegen.

Ich möchte Ihnen heute von einer möglichen Therapiemethode berichten, die ich in meiner jüngsten Weiterbildung kennengelernt habe – die Triggerpunkttherapie!

Bei dieser Methode geht es darum, Auslöser- bzw. Schmerzpunkte in bestimmten Muskelgruppen zu finden, diese durch gezielte Techniken zu beseitigen, um die oben erwähnten Problematiken behandeln zu können.

Diese Art der Behandlung gelingt nur durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut. Der Patient berichtet von SEINEM Schmerzmuster oder SEINER Problematik und lenkt den Therapeuten gezielt zu seinem Schmerzpunkt. Der kann schnell reizbar und in Ruhe und/oder Bewegung zu spüren sein. Aber der Schmerzpunkt kann auch im Verborgenen liegen und erst durch Druck spürbar  werden.

Durch Kompression auf diese Stelle löst der Therapeut ein entsprechendes Schmerzmuster erneut aus, welches auch in andere Regionen, entfernt vom Schmerzpunkt, ausstrahlen kann. Lässt der Schmerz nach, wird diese Vorgehensweise bis zu dreimal wiederholt. Anschließend wird der entsprechende Muskel ausgestrichen und gelockert.

Nun ist erneut die aktive Mitarbeit des Patienten gefragt! Mit gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen werden die entsprechenden Muskelpartien wieder aufgebaut.

Am Ende der Therapie darf man jedoch nie vergessen: Die Ursachen liegen oft im Alltag!

Stress, Kummer, Angst, Bewegungsmangel, falsche Ernährung etc. sind alles Aspekte, die der Patient beachten sollte! Um einer erneuten Verschlechterung vorzubeugen, ist es immer erforderlich, die entsprechende Problematik in Angriff zu nehmen!

Sie haben noch Fragen?

Rufen Sie uns an – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Ihre Christiane Adler

Liebe Patienten, Angehörige und Freunde,

am 06.April 2013 feierten wir unser zweijähriges Bestehen und trotz fehlender Sonne ließen wir uns die Laune nicht verderben. Es war ein sehr gemütliches Fest mit entspannten Gesprächen für die Erwachsenen und lustigen Spielen und Bastelspaß für die Kleinen!

Bei  heißem Kaffee und leckeren Kuchen ließen wir es uns gut gehen, und  alle beteiligten sich kreativ an der Gestaltung unserer neuen Leinwand. Die kann man nun bald im Eingangsbereich bewundern.

Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben; egal, ob beim Backen eines Kuchens, beim Ertragen eisiger Kälte beim Grillen, bei der Unterstützung beim Basteln oder beim Vorstellen eines passenden Make-ups. Alle haben dazu beigetragen, dass es zu einem netten Beisammensein wurde.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre und darauf, Sie weiterhin effektiv und alltagsnah unterstützen zu können!

Wir würden uns freuen, Euch/Sie bei der nächsten Geburtstagsrunde im nächsten Jahr wiederzusehen.

Ihr Team der Ergotherapie

Christiane Adler

Viktoria Stratmann

Anke Jelsch und

Anett Eisfeldt

Liebe Eltern,

immer wieder begegnen uns in der Therapie und auch im Alltag Kinder, deren Haltung schlaff und kraftlos erscheint.

Dies liegt an einer verminderten Grundspannung der Muskulatur. Wir sprechen hierbei von einer muskulären Hypotonie und von einem zu schwachen Haltungshintergrund oder einer mangelnden Haltungskontrolle.

Wir wenden in unseren Behandlungen verschiedene Maßnahmen, Übungen, Spiele und Therapiemedien an, um eine angemessene Muskulatur bei den Kindern aufzubauen.

Dennoch ist es wichtig, dies auch zuhause und im Alltag zu unterstützen.

Hier finden Sie eine Aufreihung verschiedener Möglichkeiten, um die Muskulatur Ihrer Kinder zu stärken:

Körperspiele/sportliche Übungen:

  • Schubkarre
  • Armdrücken
  • Ringen
  • Einbeinstand
  • Sprinten/Wettrennen
  • Feuer-Wasser-Sturm
  • Tauziehen
  • Stampfen
  • Trampolin springen
  • Seilspringen
  • Fahrrad fahren, auch bergauf
  • Hampelmann
  • Boxsack
  • Kleine Kunststücke, wie z.B. eine Standwaage oder etwas Ähnliches
  • Hangeln an einem Klettergerüst

Helfen im Alltag:

  • Gartenarbeit
  • Getränke (oder etwas Ähnliches) aus dem Keller holen
  • Einkäufe tragen helfen
  • Rucksäcke tragen
  • Küchenarbeiten (oder etwas Ähnliches) im Stehen verrichten
  • Teig kneten

Schularbeiten:

  • Sitzen am Tisch auf der vorderen Stuhlkante, auf einem Keilkissen
  • Füße sollten stets Bodenkontakt haben und voll belastet sein
  • Kniesitz/ Kniehochsitz
  • Z.B. Vokabeln abfragen im Stehen

Sicherlich gibt es noch vielerlei andere Möglichkeiten, die Ihnen einfallen.

Und auch, wenn ihr Kind keinen ergotherapeutischen Behandlungsbedarf aufweist, so können diese Maßnahmen ihrem Kind jederzeit helfen, fit und selbstbewusst durch den Alltag zu kommen.

Ihre Christiane Adler

Liebe Patienten,

seit dem Sommer 2011 behandeln wir zusätzlich Kinder, die Probleme mit ihrer Linkshändigkeit haben.

Zunächst werden die Kinder genauestens bezüglich ihrer dominanten Hand getestet.

In den nachfolgenden Behandlungen kann es je nach Problematik verschiedene Schwerpunkte geben:

  • Umfeldanpassung (z.B. Tischhöhe, Sitzposition)
  • Förderung einer angemessenen Muskelspannung am Tisch(z.B. Kräftigungsübungen)
  • Förderung weiter und lockerer Bewegungsabläufe des linken Armes (z.B. Schwungübungen)
  • Verbesserung der Zusammenarbeit beider Hände (z.B. Schleife binden)
  • Förderung der Sensibilität (etwas fühlen und spüren können)
  • Vermitteln von verschiedenen Regeln (Blattlage, Stifthaltung, Stiftführung, Haltehand)
  • Vorstellen von Hilfsmitteln

Damit Kinder demnach gut am Tisch arbeiten können, benötigen sie eine stabile Sitzhaltung. Sie müssen in der Lage sein, für eine angemessene Zeit aufrecht und sicher sitzen zu können. Hierfür kann eine Anpassung des Arbeitplatzes (Lichtquellen, Tischhöhe, Sitzhöhe mit Fußkontakt zum Boden), aber auch eine Förderung der Haltemuskulatur im Rumpf des Kindes notwendig sein. Dies ist bei Kindern mit motorischer Unruhe oft der Fall.

Anschließend werden Übungen durchgeführt, die lockere Bewegungsabläufe im Arm fördern (großes Malen, Seile, Bänder, Luftballon etc.).

Später lernt das Kind am Tisch ruhig zu sitzen, aber dennoch seinen Arm und die Hand beim Malen, Schreiben oder anderen feinmotorischen Übungen locker zu benutzen.

Außerdem ist es möglich, dass das Kind noch Unterstützung im Fühlen (Bürsten, Igelbälle, Fühlmemory, Tastsäckchen etc.) oder im Zusammenspiel beider Hände (Knobelspiele, Bauspiele, Handwerk etc.) benötigt.

Letztendlich ist es immer wichtig, die Eltern, Lehrer oder Erzieher in den Lernprozes einzubeziehen. Hierbei ist es vor allem unerlässlich, die entsprechenden Regeln für Linkshänder zu vermitteln. Es ist wichtig, auf die richtige Blattlage, die korrekte Stifthaltung und -führung sowie die notwendige Mitbenutzung der Haltehand zu achten und dies dem Kind möglichst ganzheitlich zu vermitteln (in der Therapie, in der Schule, aber auch zuhause). Außerdem gibt es noch verschiedene Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern können (Griffverdickungen, Anspitzer, Scheren etc.).

Falls Sie Fragen haben, können Sie uns gern kontaktieren.

Christiane Adler

LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) ist eine Auffälligkeit, bei der Kinder und auch Erwachsene große Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung, mit dem Lesen oder auch mit dem Rechnen haben. Durch die fortlaufende Konfrontation mit ihren Fehlern bauen sich bei den Betroffenen oft Ängste und Unsicherheiten auf, die bis zu einem sozialen Rückzug führen können.

Aufbauende Rückmeldungen, das Aufzeigen von Fähigkeiten und Stärken sind jedoch sehr wichtig, um somit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken und ein positives Lernen zu ermöglichen.

Der Mensch besitzt unterschiedliche Wahrnehmungskanäle, die in der menschlichen Entwicklung, beim Lernen und Erleben eine wichtige Rolle spielen.

Die fünf Sinne

  • Sehsinn
  • Hörsinn
  • Tastsinn
  • Geschmacksinn
  • Geruchsinn

Damit die betroffenen Kinder sowie Erwachsenen effektiv lernen können, ist es wichtig, dass nicht nur mit einem Sinn gelernt wird, sondern so viele Sinne wie möglich mit einbezogen werden. Je mehr Sinne angesprochen werden, desto größer ist die Erinnerungsquote.

Zum Beispiel das Wort „Apfel“ :

Der Betroffene kann sich an die Schreibweise dieses Wortes besser erinnern, wenn er einen richtigen Apfel sieht, fühlt, riecht oder auch schmeckt. Es werden im Gehirn Verbindungen geknüpft, auf die besser zurückgegriffen werden kann.

Beim anschließenden Schreiben wird stets ein positives bzw. neutrales Gefühl vermittelt, auch wenn das Wort falsch geschrieben wurde. Es wird noch einmal richtig gezeigt und auch verbal unterstützt: „So ist es richtig, kontrollier(en Sie) noch einmal!“

Durch diese Lernweise/Therapiemethode nehmen ebenso die Motivation, Konzentration und Entspannung zu und haben einen positiven Einfluss auf ein optimales Lernen.

Wir bieten mit unseren ergotherapeutischen Möglichkeiten an, die Therapie von LRS wirksam zu unterstützen.

Sollten Sie noch Fragen zu dieser Methode haben, rufen Sie mich bitte an.

Ich berate Sie gern!

Viktoria Stratmann

von Rupert Dernick und Werner Tiki Küstenmacher erschienen im Kösel Verlag
ISBN: 978-3-466-30777-7

Jedes Jahr werden Kinder untersucht, ob sie schultauglich sind oder nicht.

Doch neben dem Besuch beim Arzt haben auch Sie als Eltern Möglichkeiten, Ihr Kind zu beobachten und zu fördern-und das bereits lange, bevor die Schule beginnt.

Das Buch informiert Sie übersichtlich, was ein Kind zwischen vier und sieben Jahren können sollte. Auch konkret  vor dem Schulstart werden Fähigkeiten aufgezeigt, die Ihr Kind beherrschen sollte, damit es im Schulalltag zurechtkommt.

  • alleine anziehen
  • Arbeitsplatz alleine aufräumen
  • Bescheid wissen über den Namen, Adresse, Geburtstag und Telefonnummer
  • Wege wieder zurück finden etc.

Sie finden viele konkrete Anregungen, was und wie Ihr Kind im Familienalltag lernen kann. Bereiche der Motorik, der kognitiven Entwicklung, der Sprache und der Selbstständigkeit werden beleuchtet.

  • An- und Ausziehen
  • Tisch decken und abräumen
  • Socken ordnen
  • Wäsche falten
  • Brot schmieren
  • Gemüse schneiden
  • Waren im Supermarkt suchen
  • sich kleine Wege merken
  • kann sich am Telefon mit Namen melden
  • kann Verabredungen treffen etc.

 

Übersichtlich, praxisnah und leicht verständlich – dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

 

Ihr Team der Ergotherapie

Christiane Adler und Viktoria Stratmann

 

Kribbelnde, einschlafende Finger, Bewegungseinschränkungen der Finger, Anschwellend der Hand, Schmerzen, Übergreifen der Symptome auf Unterarm und Schulter – all diese Symptome können ein Zeichen für das Karpaltunnelsyndrom sein. Es gibt verschiedene Ursachen, warum sich der Bereich in der Hohlhand/im Handgelenk verengen oder entzünden kann. In jedem Fall wird ein Handnerv gequetscht und es kommt zu den oben genannten Symptomen. Für die richtige Diagnose ist jedoch die Untersuchung durch den Arzt unerlässlich.

Eine Variante der Behandlung ist eine zielgerichtete Operation, die manchmal unumgänglich ist.

Aus unserer ergotherapeutischen Erfahrung ergeben sich dennoch verschiedene Möglichkeiten, die  die Beschwerden zunächst  minimieren können:

  • versuchen Sie einseitig belastende Tätigkeiten zu vermeiden (übermäßiges Nutzen der PC-Maus, Stricken etc.)
  • gönnen Sie sich Pausen, auch bei anstrengenden und ungewohnten Tätigkeiten (z.B. Gymnastik, Gartenarbeit oder Frühjahrsputz)
  • lagern Sie die betroffene Hand „achsengerecht“, d.h. vermeiden Sie ein Abknicken in den Gelenken, z.B. im Handgelenk (z.B. beim Ausruhen auf der Couch)
  • massieren Sie die Hohlhand/das Handgelenk mit der anderen Hand oder einer Bürste
  • führen Sie lockere und langsame Bewegungen im Handgelenk durch

Trotzdem bieten diese Ratschläge keine Garantie für die Beseitigung der Beschwerden.

Sollten dennoch Probleme auftreten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, unter anderem auch Ergotherapie, diese Erkrankung zu behandeln.

Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt!

Wie fühlt sich das an? Pass ich da durch? Fällt das runter? Wie komm ich da rauf?

All das sind unbewusste Fragen, die sich Ihr Kind stellt, und die es beantwortet haben möchte. Man nennt es den inneren Antrieb, den „inner drive“. Gerade deshalb sind das Spielen und Erfahrungen sammeln so wichtig. Das, was Ihr Kind selbst mit seinem eigenen Körper wahrnimmt, kann das Gehirn am besten abspeichern und aus den gewonnenen Eindrücken lernen. Versuch, Irrtum und Erfolg  sind gleichwichtig. Wer nicht versucht, wird sich nicht weiterentwickeln. Und wer sich nicht mal irrt, wird nie nach neuen Wegen und Lösungen suchen. Das schult die kognitive und motorische Kreativität. Aber am wichtigsten sind die Erfolgserlebnisse, um den Mut nicht zu verlieren. Durch die und durch das Lob der Mitmenschen fühlt sich ihr Kind bestätigt und wird stets neue Dinge ausprobieren.

Das ist aber nass! Ganz schön eng hier! Das war aber laut! Ich kann mich hier hochziehen!

Alle gewonnenen Erkenntnisse sind wichtig, um neue Dinge zu erlernen. Das ist ein Gewinn für Ihr Kind. Es lernt seinen Körper kennen und geschickt einzusetzen. Es lernt den Raum, Abstände, Größen und Längen einzuschätzen. Es lernt zu teilen, mit anderen Kindern oder Erwachsenen zu spielen, sich zu behaupten oder auch nachzugeben. Es lernt, sich auch allein beschäftigen zu können. Es lernt, sich zu konzentrieren und Regeln einzuhalten. Später entwickelt sich aus der Summe aller Erfahrungen das Lesen, Schreiben, Rechnen, logische Denken und viele andere wichtige Denkleistungen.

Sie sehen also, das Spielen beinhaltet viele wichtige Dinge für die Kindesentwicklung. Aber das wichtigste ist die Lust am Spielen. Lassen Sie Ihre Kinder die Welt entdecken. Zeigen Sie ihm, was es alles für Spiele gibt. Spielen Sie mit Ihrem Kind, und lassen Sie es Erfahrungen sammeln.

Es wird Ihr Kind bereichern!

Sollte Ihr Kind Probleme in der Spielentwicklung oder in der Ausbildung bestimmter Fähigkeiten haben, bieten wir Ihnen in der Ergotherapie gezielte Möglichkeiten, Sie und Ihr Kind dabei zu unterstützen und Hinweise und Tipps zu geben, wie man Bereiche der Spielentwicklung oder Fähigkeiten  fördern kann. In diesem Falle sollten Sie jedoch zunächst Ihren Kinderarzt aufsuchen und sich ausführlich beraten lassen.

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